Am Wochenende ging es für Fabian zunächst zum Kriterium nach Osterweddingen. Im Rennen der Elite-Amateure ging es über 38 Runden = 65 km, mit Punktewertung alle fünf Runden. Auf der recht hektischen Zielanfahrt wollte Fabian sich nicht auf Sprinterfolge verlassen und suchte deshalb früh sein Heil in der Flucht. Gemeinsam mit Henrik Pakalski vom KED-Stevens Radteam Berlin gelang es schnell, das Feld zu überrunden.

Um weiter wichtige Punkte zu sammeln, entschieden sich die Beiden jedoch, nicht aufs Feld aufzufahren. So lief alles auf eine Entscheidung in der Schlusswertung hinaus - in der sich Fabian gegen den sprintstarken Berliner keine allzu großen Chancen ausrechnete. Eingangs der letzten Runde deshalb eine beherzte Attacke des Wunstorfers. Diese sah zunächst gut aus, war allerdings nur von kurzer Dauer, da das noch immer sehr dicht vor den beiden Ausreißern fahrende Feld nach der halben Runde eingeholt war. Es lief also doch auf einen Sprint hinaus: In einem unverhofft knappen Entscheidung musste sich Fabian am Ende mit Platz 2 zufrieden geben - nach fast zwei Monaten Rennpause dennoch ein starkes Ergebnis.

 

 

Und damit nicht genug: Am Sonntag ging es gleich weiter. Diesmal beim Kriterium in Melle. 55 Runden = 67 km, Punktewertung abermals alle fünf Runden. Heute mit dem Team cyclefix Hamburg am Start, stellte sich Fabian für die erste Wertung voll in den Dienst von Teamkollege Yannick Sinske. Mit Vollgas auf die Zielgerade gebracht reichte es für Yannick leider trotzdem "nur" für Platz 2 - immerhin 3 Punkte, die sich noch als sehr wertvoll erweisen sollten.
Fünf Runden später die nächste Wertung: Fabian eröffnete den Sprint diesmal selbst, sicherte sich die 5 Punkte - und zog weiter durch. Vier weitere Fahrer gesellten sich zur überraschend gut funktionierenden Fluchtgruppe, die ihren Vorsprung schnell ausbauen konnte. Mit fünf Fahrern und nur vier Punkterängen pro Wertung war jedoch auch klar: Geschenkt wird sich hier nichts. Fabian konnte sich dennoch gut behaupten, fleißig punkten und sogar drei der folgenden Wertungen für sich entscheiden. Am Ende hatte nur der Gütersloher Jarno Reimers die schnelleren Beine. Da ab der zweiten Wertung alle zu vergebenen Punkte an die Spitzengruppe gingen reichten Yannick seine 3 Punkte am Ende noch für einen guten 7. Platz.

Zwei hart erkämpfte zweite Plätze und ein erfolgreiches Rennwochenende aus Wunstorfer Sicht.

 

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