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2. Lauf zur VM, MTB am Weißen Berg
Bei guten äußeren Bedingungen, trocken mit vernünftigen Streckenverhältnissen, gab es auch beim zweiten Lauf zur Vereinmeisterschaft 2012 keinen Überraschungssieger. Für die zwölf Starter waren auf der bewährten Strecke am Weißen Berg bei Mardorf 24 km in sieben Runden zu fahren.
Um das Gedrängel in der ersten Runde etwas zu entzerren wurde der Start wie üblich in der Le Mans Start Form ausgetragen. Die ersten 150 mtr zu den Rädern wurden zu Fuß absolviert. Als erstes hatte sich Fabian aufs Rad geschwungen, dicht gefolgt von Jürgen, Holger und Alex. Auf der ersten Abfahrt hatte sich Jürgen in Führung gebracht und sogleich eine Lücke zu den Verfolgern bringen können. Diese baute er bis zum Ziel kontinuierlich aus und gewann somit ungefährdet.
Hinter dem Führenden hatte das Trio mit Holger, Alex und Fabian bis Eingangs der letzten Runde recht gut harmoniert. Dann musste Fabian nach einer Tempoverschärfung jedoch die MTB-Spezialisten auf den technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten ziehen lassen. Den Sprint hinauf zum Ziel konnte dann Holger knapp vor Alex gewinnen. Fabian belegte resigniert den vierten Platz.
Um Platz Fünf und Sechs lieferten sich Julian und Olaf lange ein spanndes Rennen. Im letzten Renndrittel musste Olaf den technisch versierteren Julian dann aber ziehen lassen und wurde in der letzten Runde sogar noch von Heinz ein- und überholt. Da der Senior jedoch mit dem Crossrad gefahren war und daher zurückgestuft wurde konnte Olaf das gleichgültig sein.
Der Veranstalter zeigte sich über die gute Beteiligung sehr erfreut.
Ergebnis
| Platz | Name | Zeit | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Jürgen Rodenbeck | 01:04:10 | 35 |
| 2 | Holger Evers | 01:06:36 | 32 |
| 3 | Alex Frey | 01:06:38 | 30 |
| 4 | Fabian Schuppert | 01:06:57 | 29 |
| 5 | Julian Hümme | 01:05:23 | 28 |
| 6 | Olaf Koß | 01:09:01 | 27 |
| 7 | Tillmann Weißköppel | 01:12:22 | 26 |
| 8 | Nils Weber | 01:13:20 | 25 |
| 9 | Heinz-Werner König | 01:06:56 | 24 |
| 10 | Wilfried Drenkhahn | 01:04:11 | 23 |
| 11 | Karlheinz Leonhardt | 01:17:10 | 22 |
| 12 | Miguel Diaz Deger | 01:12:46 | 21 |

Crossräder bei der
Crossräder bei der Vereinmeisterschaft?
Bei MTB Rennen sind eigentlich keine Crossräder zugelassen. Um den Mitgliedern gerecht zu werden, welche ein Crossrad aber kein MTB besitzen, darf bei der RSC Vereinmeisterschaft jedoch auch mit dem Crossrad gefahren werden. Da ich der Meinung war, dass Crossräder in der Regel bei unseren Rundkursen besser laufen als ein MTB, werden diese jedoch pauschal um drei Plätze zurück gesetzt.
Beim letzten Lauf der Vereinmeisterschaft gab es nun die Diskusion ob diese Regel sinnvoll ist.
Haben Fahrer mit Crossrädern beim Rundkurs in Mardorf überhaupt einen Vorteil? Dabei ist zu bedenken, dass wir im jedem Jahr andere Bedingungen vorfinden können, nass, trocken, gefroren oder Schnee
Wenn ja, in wie weit sollte dem im Ergebnis Rechnung getragen werden?
Ich würde mich freuen, wenn sich die Teilnehmer zu Wort melden.
Der Marschierer: mir ist das
Der Marschierer:
mir ist das völlig wumpe, glaube persöhnlich nicht mit dem Crosssrad schneller zu sein und fahre aus Spaß an der Freude. ERGO: Behandelt alle gleich und die Weinerei hat ein Ende. Eile tötet. (Frachtweg Schranke).
Hi, ich denke wir sollten das
Hi, ich denke wir sollten das schon ein bischen locker sehen. Wer wirklich kein MTB hat, der startet mit dem Crossrad halt als Letzter. Für die vorderen Plätze ergibt das in diesem Fall sowieso keinen Unterschied.
Der Spass steht an erster Stelle und natürlich der Kampf mit dem direkten Gegner auf der Strecke, auch wenn ich ihn in Runde 4 leider ziehen lassen musste. Und Heinz hoffe ich nächstes Mal vielleicht mit dem Rennrad etwas ärgern zu können (Rundstrecke).
Gruß, Nils
Hallo, gute Idee, per
Hallo,
gute Idee, per Diskussion zu einem Ergebnis zu kommen, ein echtes Novum...
Ich kann beide Seiten verstehen: Einerseits wird man zu keinem MTB-Rennen mit einem Crossrad zugelassen, andererseits ist die VM ja kein Worldcup und Heinz hat mit dem Crosser auf DER Strecke eher Nachteile als Vorteile. Der Nachteil ergibt sich durch die wurzelige Strecke und ist witterungsunabhängig.
In Hagenburg sehe ich allerdings die Gefahr, das Heinz mit schlechten Bremsen in einer Gruppe jemanden drauffährt, da er bei Weitem nicht so gut bremsen kann wie mit einer Scheibe (Ist mir beim Schaumburger MTB Tag passiert).
Evtl. könnte man an dieser Stelle über den Sinn eines MTB-Rennens nachdenken, das ausschließlich auf Schotterwegen stattfindet und eher ein Straßenrennen ist. Ich fänd es daher interessant, die VM in Hagenburg als Crossrennen auszuschreiben (die meisten haben ein Crossrad), da die Strecke dafür gut geeignet ist und dann keiner bremsen kann. Und wer in Mardorf mit dem Crosser startet ist sowieso schon langsamer als mit dem MTB und braucht daher nicht zusätzlich zurückgesetzt werden.
Grüße
DDM