Mitglieder-Login

Nächste RSC-Termine

17. September |
VM

Limburg und ein Hauch Rad-WM-Feeling

Eher durch Zufall sind Marit und ich in einer Tour- oder Roadbikeausgabe auf diese Veranstaltung im Rahmen der Rad-WM aufmerksam geworden. Nachdem die Zimmeranfrage positiv erwidert wurde, erfolgte auch gleich die Anmeldung für die 170km bzw. 85km Distanz. Die WK-Toertocht ist im Prinzip wie die Tourversion des AGR, also eine gezeitete RTF.

AGR meint übrigens das Amstel Gold Race. Am Freitag Abend ging es also los in Richtung Limburg. Aufgrund der späten Anreise wurden unsere Startunterlagen durch einen bekannten Radsportfreund abgeholt und ein Treffen für 07:30 zum gemeinsamen Start vereinbart. Das Einchecken im Kloster Rolduc verlief wie schon beim AGR ohne probleme und zu unserer Verwunderung gibt es dort auch Zimmer mit Waschmöglichkeit, Dusche, WC, Flachbildschirm und knirschfreien Fußboden.
Nach einer kurzen Nacht noch schnell mit dem Rad durch die langen Klostergänge gerauscht und dann ab zum reichhaltigen Frühstück. Am Startort konnten wir dann unsere Unterlagen in Empfang nehmen, noch schnell den Transponder am Lenker festgebamselt und schon sollte es losgehen.

Einen Massenstart suchte man vergebens. Die Startzeiten waren irgendwie sehr variabel, bzw. es kursierten mehrere Startzeiten. Um es kurz zu machen, Startzeit war morgens oder so. Marit wollte die 85km absolvieren und Ich war für die 170km angemeldet. Nach den üblichen Ampelstopps auf Radwegen führten uns die Richtungsschilder über bekannte Feldwege des AGR und auch die teilweise knackigen Hellinge ließen nicht lange auf sich warten. Hin und wieder wurde dann auch mal eine Bergwertung inkl. Videoaufzeichnung durchgeführt. Die Labestationen waren auf alle 40km verteilt und sehr reichhaltig ausgestattet.

Neben der AGR-Streckenführung inkl. Cauberg, wo schon der komplette Zielbereich der Rad-WM errichtet war, führte die 170km Distanz auch über die TimeTrail Strecken der WM. Folglich konnten viele Teilnehmer auch den Trainingsfahrten zum Teamzeitfahren beiwohnen. Zwar war dieser akkustische Genuß, wenn mal eben so ein Aerozug an einem vorbeirauscht, nur von kurzer Dauer, aber dafür gab es diese Eindrücke gleich bei 7 verschiedenen Teams.

Neben dieses positiven Eindrücken der Streckenführung waren gewisse Abschnitte aber auch ziemlich nervig. Speziell innerhalb der größeren Ortschaften war für die Teilnehmer nichts abgesperrt und so mussten recht viele Ampelstopps auf Radwegen eingelegt werden. Naja, irgendwann waren die 170km inkl. 1600hm, bzw. die 85km mit 1200hm absolviert und auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.

Persönlich hat uns das AGR bzgl. Streckenführung, Ordnereinteilung, Organisation und Klassikerflair allerdings etwas besser gefallen.

Gruß, Mirco

 

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen