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Rückblick auf die RTF-Saison 2011

Mitte Oktober ist die RTF Saison 2011 zu Ende gegangen. Was bleibt danach in Erinnerung wenn man „auf Wertung“ fährt und damit zum Ziel hat möglichst viele Punkte zu sammeln? Es sind nicht die langen Strecken und es sind auch keine hohen Gipfel. Ein Rückblick des Landesbesten der Junioren II 2011, Peter Kessler vom RSC.

Bei den vielen Touren sind es eher die kleinen Dinge an die man sich erinnert. Beispielsweise die Tour in Kevelaer, einem bekannten Wallfahrtsort in meiner Heimat am linken Niederrhein, die ein gutes Stück durch Holland führte. Oder die Tour in Waltrop im nördlichen Ruhrgebiet, bei der ich an der letzten Kontrolle das Fahrrad an einen Weidezaun lehnte um mich danach über den Tee und die Bananen herzumachen. Als ich mich wieder meinem Fahrrad zuwende stelle ich mit erschrecken fest, dass sich ein Pferd an den Brems- bzw. Schaltungsgriffen zu schaffen machte. Aber offenbar hatte es die nicht richtig zwischen die Zähne bekommen, so dass es zum Glück bei einem zwar ziemlich feuchten aber immerhin unbeschädigten Griff blieb.

Und natürlich das Wetter. Auch wenn die Meteorologen behaupten es war kein besonders schlechter Sommer, angefühlt hat er sich trotzdem wie einer. Ich kann mich an keinen Juli wie diesen erinnern, in dem man nur in langärmeligen Trikots und Regenjacke fahren konnte. Das „Highlight" war die RTF in Schellerten bei Hildesheim Anfang Juli. Es regnete schon als ich aufgestanden war, es regnete auf der Tour und es regnete auch noch als ich schon wieder zu Hause war. Unterwegs kam dann noch ein kräftiger, böiger Wind dazu. Auf der Strecke sind mir nur vier andere Fahrer begegnet, von denen sich mir zwei Radsportler, die offenbar zusammen fuhren, auf der langen Strecke anschlossen. Mit dem Älteren der beiden wechselte ich mich vorne ab, der Jüngere fuhr meist hinterher. Bis nach der zweiten Kontrolle blieben wir zusammen. Dann ereilte den Jüngeren mit einem Plattfuss die Höchststrafe bei diesem Wetter. Ich war froh, dass ich bei dieser Tour davon verschont blieb. Insgesamt waren genau 26 Fahrer am Start. Das sagt eigentlich schon alles.

Am Ende reichten knapp 12.000 gefahrene Kilometer und 316 Punkte wieder zum ersten Platz in der niedersächsischen Jahreswertung der Altersklasse bis 45 Jahre.

Bilder RTF

Einige Impressionen unserer RTF:

 

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