Mitglieder-Login

Nächste RSC-Termine

17. September |
VM

Letzte Rennsport-News

23. Dezember |
Mollymauk
26. Oktober |
Jörn

Herbramer officeXL-Radrennen

Zum Rennen nach Herbram in der Nähe von Paderborn fuhr ich als einziger RSC-Fahrer, für die C-Klasse ging es auf selektiver Strecke mit knapp 100 Höhenmetern (zwei Steigungen pro Durchgang) über neun Runden. Macht bei einer Rundenlänge von 8 Kilometern also insgesamt 72 Kilometer und annähernd 1.000 Höhenmeter, was eine Renndauer von etwa zwei Stunden erwarten lies.

Los ging es einigermaßen gesittet, aufgrund des schmalen Feldweges am ersten Anstieg war auf jeden Fall Aufmerksamkeit angebracht. Auf der anschließenden Windkante gab es auch schon den ersten (noch erfolglosen) Ausreißversuch. Das Feld der etwa 70 Starter hatte sich schon nach acht Kilometern merklich gelichtet, obwohl ich es noch nicht so schnell fand. Zu Beginn der dritten Runde machte sich Sven Kuschla mit zwei Begleitern aus dem Staub, das Tempo im Feld zog an. Am zweiten Anstieg der Runde erhöhten Sven Lorenzen, der nach ein paar Jahren Pause wieder Lizenzrennen fährt, und ein Hamelner Fahrer das Tempo. Die Frage war nun also abwarten und sitzen bleiben oder mitgehen - da ich sowieso gerade vorne war und der Rest des Feldes Schwächen am Berg zeigte fuhr ich lieber hinterher. Deutlich früher als ich es mir gewünscht hatte, aber das schien die Entscheidung zu werden. Ein Fahrer vom RC Kleinlinden war am Ende der Steigung auch noch rangesprungen. So  machten wir uns zu viert auf die Verfolgung der Spitzengruppe.

Erst einmal passierte nicht viel, abgesehen davon, dass das Feld schon beim nächsten Anstieg aufzustecken schien. Nach der fünften Runde war es bereits fast außer Sicht, der Abstand zur Spitze blieb stabil bei etwa 30 Sekunden. Drei Runden vor Schluss meinten die beiden stärksten meiner Begleiter (aus Kleinlinden und Hameln) wir müssten nur eine Runde schnell fahren und schon wären wir dran. Na ja, da konnte ich nicht mehr viel beitragen, aber der Abstand schrumpfte tatsächlich. Zu Beginn der Schlussrunde zerpflückte sich alles ziemlich, während Sven und ich abgekoppelt wurden sprangen die anderen beiden tatsächlich die wenigen verbliebenen Sekunden zur Spitze hin. Sie belegten im Ziel auch die Plätze Eins und Zwei vor Kuschla, ich konnte noch einen Fahrer aus der ehemaligen Spitze einholen, der zugegebenermaßen ziemlich rumstand. Somit war ich zufriedener Sechster - das war anstrengend. Ein Feld kam nicht mehr ins Ziel, eine Minute nach mir kam Thomas Engelbrecht als Zehnter rein, weiß nicht ob überhaupt 25 Leute durchfuhren.

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen