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Doppelschlag durch Olaf in Mülheim und Dinslaken

Am zweiten Wochenende im September ging es für die C-Fahrer Olaf Koß und Holger Evers wieder zur Doppelveranstaltung im Ruhrgebiet, wie gewohnt bei allerbestem Spätsommerwetter. Auch wie immer: Olafs zweiter Platz am Samstag. Auf neuer Strecke folgte für ihn als Bonbon sogar noch ein fünfter Rang in Dinslaken.

Der winklige, holprige und hügelige Kurs in Mülheim an der Ruhr kann wohl mittlerweile unwidersprochen als Olafs Lieblingsstrecke bezeichnet werden. Knapp 100 Fahrer standen im als Kriterium ausgetragenen Rennen der C-Klasse über 55 Runden gleich 60 Kilometer am Start, das Feld sortierte sich aber sehr schnell. Nach einem Drittel der Renndistanz war nur noch etwa die Hälfte der Gestarteten im Rennen. In dieser Anfangsphase war es recht unübersichtlich, zahlreiche Vorstöße wurden immer vor den zwischendurch noch ausgefahrenen Geldprämien vereitelt. Zur zweiten Wertung schaffte es Olaf, sich mit einigen Fahrern kurz vom Feld zu lösen. Die Spitze zerbröselte zwar, kam aber gerade bis zur Wertung durch, wo Olaf als Zweiter drei Punkte einheimste. Danach ging es erstmal im geschlossenen Feld weiter, aber rechtzeitig zur nächsten Wertung war Olaf wieder draußen - und konnte die gewinnen. Sein Glück war, dass sich keine Gruppe länger vor dem Feld behaupten konnte. Am Ende hatte nur der Sieger der Schlusswertung mehr Punkte als Olaf und somit belegte er zum dritten Mal hintereinander bei diesem Rennen Platz zwei.

Nach der Übernachtung im tiefsten Ruhrpott in Oberhausen ging es Sonntag Morgen weiter nach Dinslaken. Dort wurde nicht der Kurs aus den letzten Jahren, sondern ein flacher Viereckskurs von gut einem Kilometer Länge als Rundstreckenrennen gefahren. Wie am Vortag waren 55 Runden angeschlagen, die konnten fast ohne Bremsen gefahren werden. Das hohe Durchschnittstempo von fast 43 km/h machte es potentiellen Ausreißern schwer, erst zur Hälfte konnten sich vier Fahrer entscheidend absetzen. Die Wunstorfer Olaf und Holger hatten es ein paar Mal ohne durchlagenden Erfolg versucht, in eine Ausreißergruppe zu kommen. Fünf Runden vor Schluss suchte Olaf sein Heil in der Flucht - ohne Begleiter. Sein Vorsprung war nicht besonders groß, blieb aber lange konstant. Eine Runde vor Schluss sah es so aus, als würde er eingeholt, aber das Feld war sich nicht ganz einig. So rettete er mit einer Energieleistung wenige Meter Vorsprung ins Ziel und wurde Fünfter.

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