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  • 29.06. RSC Wunstorf gewinnt nach korrigierter Zeitmessung Teamwertung der Velo-Challenge - leider nach der Siegerehrung...

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MTB

Rennwochenende in Schleswig-Holstein

Zur Doppelveranstaltung in Ascheffel am Samstag und Nortorf am Sonntag mit Straßenrennen auf 16 bzw. 10 Kilometer langen Runden fuhren die Rennfahrer des RSC dieses Wochenende in den hohen Norden. Dabei sprang die erste Wunstorfer Platzierung dieser Saison für Artjom Gräfenstein heraus - und viele Scheibenkilometer.

In Ascheffel hatte die C-Klasse sechs Runden, also knapp 100 Kilometer, auf der anspruchsvollen, welligen Runde zurückzulegen. Mit Artjom Gräfenstein, Holger Evers und Olaf Koß waren drei RSC-Fahrer dabei. Bei schöner, aber kühler Witterung war das Rennen schon nach gut einer Runde entschieden. Zwei Gruppen  mit insgesamt 13 Fahrern hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits vom Feld gelöst - ein Wunstorfer war nicht dabei. Die Teamkollegen der Führenden kontrollierten das Feld von da an und vereitelten alle Ausreißversuche, auch die von Artjom und Holger. Somit rollte das geschlagene Feld geschlossen über die Ziellinie.
Die anderen Wunstorfer Jürgen Rodenbeck und Fabian Schuppert hatten es in ihrem Rennen über sieben Runden neben A- und B-Fahrern mit einigen Kontinentalteams, vornehmlich aus Dänemark, zu tun. Die machten das Rennen auch mehr oder weniger unter sich aus. Es konnte sich keine Gruppe vom Feld lösen, so kam es zu einem Massensprint mit dänischem Sieger, aus dem sich die RSC-Fahrer heraus hielten.

Sonntag folgte nach kurzer Nacht wegen der Zeitumstellung das Rennen im 35 Kilometer entfernten Nortorf. Hier war die Runde 10 Kilometer lang und abgesehen von zwei Autobahnbrücken tellerflach, dafür musste die C-Klasse zehn davon fahren. Dieses Mal dauerte es länger als am Vortag bis Bewegung ins Feld kam. Erstmal waren alle Vorstöße erfolglos, auch der erste von Olaf nach zwei Runden. Gerade als er wieder eingeholt wurde ging die nächste Attacke, bei der auch Artjom mitfuhr. Olaf war noch nicht ganz wieder im Feld verschwunden und nutzte die Gelegenheit, um als letzter zur Gruppe hin zu springen. Die 14 Fahrer konnten ihren Vorsprung langsam, aber stetig ausbauen, da alle größeren Teams vorne vertreten waren und das Feld kontrollierten. Am Ende stellten sich die Wunstorfer etwas ungeschickt an und konnten ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht nutzen. Immerhin konnte sich Artjom im Sprint als neunter platzieren, Olaf blieb nur Platz 12.
In der Rennklasse KT/A/B waren zwölf Runden zu fahren, auch hier waren die dänischen Fahrer wieder fast in der Überzahl. Trotz der starken Besetzung wollten sich die Wunstorfer nicht lumpen lassen. Zu Mitte des Rennens zeigte sich Fabian an der Spitze und konnte sich mit einer kleinen Gruppe etwas vom Feld absetzen. Zu viele Teams hatten allerdings Interesse an einem Massensprint, so dass alle Gruppen zurück geholt wurden. Ein paar Runden später stürzte Fabian auch noch leicht, konnte aber wieder zum Feld aufschließen. Am Ende kam er wie Jürgen im Feld ins Ziel, wieder gewann ein Däne den Sprint...

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