Tolle Stimmung bei "Rund um die Friedenseiche"

Bereits zum zwölften Mal verwandelte sich Steinhude am 1. August in eine Hochburg des Radsports.  Alles was Rang und Namen hatte, gab sich ein Stelldichein beim Rennen "Rund um die Friedenseiche". Der RSC Wunstorf schickte drei lizensierte Klassen auf den 1,2 km langen Rundkurs im Ortskern, bei denen es hochklassigen Radsport gab.

Jugend (U17)

Den Anfang machte die Jugend U17, wo Eigengewächs Roman Winter mit ins Rennen ging. Roman, der in seiner ersten Saison steht, konnte mit seinem 11. Platz durchaus zufrieden sein. Es siegte Adrian Rips (RSC Kattenberg) vor Johannes Siemermann (Lohne-Vechta) und Lennart Pintak (Laatzen).

Schnupperrennen

Danach bot sich den ganz jungen Radfahrabitionierten die Gelegenheit, in die Welt des Radsports hineinzuschnuppern. Jungen und Mädchen von sechs bis zwölf Jahren starteten zum Schnupperrennen über 3 Runden.

Senioren 2/3/4

Ein weiterer Leckerbissen für die Radsportfans war sicherlich das Seniorenrennen 2/3/4. Es waren viele Favoriten am Start, doch am Ende setzte sich überlegen Ingo Söder (Magdeburg) durch. Mit Herbert Ohlendorf hatte der RSC einen hoffnungsvollen Fahrer am Start, doch leider stürzte er bei der Rundenjagd und mußte das Rennen vorzeitig beenden.

Ausscheidungsfahren

Mario Carl als Sieger im Ausscheidungsfahren

Mario Carl Sieger im Ausscheidungsfahren

Der seit dem Jahr 2008 aus­ge­tra­gene Wett­be­werb zum Aus­schei­dungs­fah­ren der Elite Män­ner A/B/C fin­det bei den Zu­schau­ern große Be­ach­tung. Zehn Eli­te­fah­rer wer­den auf ins­ge­samt neun Run­den ge­schickt, wo­bei nach je­der Runde der letzte Fah­rer, der die Ziel­li­nie ü­ber­fährt, aus­schei­det. Die Zu­schauer er­le­ben zum Ende je­der Runde pa­ckende Sprints, denn wer will schon der Letzte sein? Wie alle an­de­ren Ren­nen auch mo­de­rierte Jür­gen Kra­mer aus Han­no­ver den Ver­lauf und gab ent­sprech­zende Kurz­kom­men­tare zu den Fah­rern. Nach je­der Runde wurde das Feld klei­ner, Kra­mer winkte den letz­ten Fah­rer her­aus. In der neun­ten Runde lie­fer­ten sich dann Ma­rio Carl und Si­mon Horst­mann (TSV Schmi­den) ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen und bei­den ü­ber­fuh­ren mit ei­nem Ab­stand von Se­kun­den­bruch­tei­len - mit dem bloßen Auge nicht er­kenn­bar - die Ziel­li­nie. Erst die Ka­me­r­aus­wer­tung machte deut­lich, dass Ma­rio Carl vom RSC Wunstorf noch nicht ein­mal eine halbe Rad­länge Si­mon Horst­mann vor­aus war. Den drit­ten Platz hatte Harry Thrum­hel­ler vom RSC Kemp­ten be­legt. Als ers­ter war Sa­scha Ber­ger aus Braun­schweig aus­ge­schie­den. Als Trost er­hielt er den Stein­hu­der "­Blu­men­strauß" - einen Aal und eine Ma­kre­le.

Elite A/B/C

Um 17 Uhr stand dann das Eliterennen auf dem Programm, 60 Runden = 72km. Mit der Startnummer 1 war Jürgen Rodenbeck dabei, der mit 41 Jahren als "dienstältester" Fahrer auf eine starke Konkurrenz traf. Jürgen konnte sich mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe deutlich vom Hauptfeld absetzen, wo es später auch zu einem Rundengewinn kam. Auf den letzten drei Runden ließen sie Rodenbeck keine Chance zu entkommen, und so wurde der Sieger im Sprint ermittelt. Dort hatte Mario Reinel (SWB Bremen) vor Vladi Riha (Felt-Ötztal) und Hendrik Albinus (SC Wiedenbrück) die Nase vorn. Jürgen fuhr als sechster durchs Ziel. Prima Leistungen auch von Julian Hümme,Christian Zucker,Fabian Schuppert und Mario Carl, die unterwegs den Chef so gut es ging unterstützten und das Rennen im Feld beendeten.

Julian Hümme vor dem Start Siegerehrung Eliterennen

Der spannende Zieleinkauf als Video

http://www.youtube.com/watch?v=pBt1egVrdgg

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