Deutschland-Cup Cross in Langenhagen und Garbsen

Die beiden Deutschland-Cup Rennen in Hannover fanden wie bekannt bei sibirischen Temperaturen statt. Für den D-Cup waren sie gut, aber nicht absolut top besetzt. Die Rennen waren mit Temperaturen bis -15°C einfach saukalt. Im Wettkampf allerdings war mir nach 20 Minuten doch warm genug, so dass ich letztlich keine Probleme mit den Temperaturen hatte.

Da mein letzter Bericht allerdings schon eine Weile her ist, erst ein paar Zeilen zum WEC Rennen in Syke eine Woche vorher. Nach der langen Virus- Erkrankung habe ich mich dann nach langer Rennpause und ohne die vor allem im Cross geforderte Rennhärte und Praxis in Syke auf einen schnellen und mit einem steilen Anstieg gespickten Kurs begeben. Etwas zurückhaltend gefahren landete ich dort auf einem 13. Platz. Nach einigen Rennabsagen in dieser Serie liege ich derzeit auf Platz 14. Es finden allerdings noch zwei Rennen statt. Dazu später noch im Ausblick.

Der Kurs war nicht nur durch den Frost, sondern auch aufgrund der Steckung sehr schnell, der schnellste Kurs, den ich seit langem gefahren bin. Dementsprechend gab es dann vor allem im ersten Renndrittel richtig große Gruppen. Nach verhaltenem Start lag ich irgendwo zwischen Platz 15 und 20. Nachdem ich zu einer großen Gruppe aufschließen und auch aus dieser hinausfahren konnte, lag ich dann so auf Rang 14. Leider hatte ich dann einen Platten und musste mir ein Hinterrad leihen, da ich mein Ersatzrad im Auto gelassen hatte. Das 1A Crossteam konnte aushelfen mit einem Leigtweight Ventoux, so ziemlich das teuerste Hinterrad was es gibt. Ich habe dann penibel darauf geachtet, das Rad heile zu lassen. Nach den verlorenen 1,5 Minuten konnte ich noch einige Fahrer einholen und landete auf Platz 21 und war eigentlich, bis auf den Platten, zufrieden. Vielleicht wäre eine Platzierung unter den ersten 15 drin gewesen und damit D-Cup Punkte. Gewonnen hat Ole Quast vor Konrad Opitz, beide Stevens. Sickmüller fiel nach Doppelplatten aus.

Der Kurs am Sonntag hatte mit dem am Samstag nur den Schnee gemeinsam, sonst allerdings wenig. Er war sehr eckig mit vielen langsamen und sauglatten Spitzkehren - also nichts für große und etwas schwerere Fahrer. Allerdings war er dadurch sehr technisch, was mir schon entgegen kommt. Man musste mit wenig Luft fahren, was natürlich Durchschläge produzieren kann. Am Start waren die gleichen Fahrer wie am Vortag, allerdings ohne Sickmüller, dafür mit Thomas Ziegler, einem ehemaligen Telekom Profi und Mitbesitzer von Saikls. Zum dritten Mal beim D-Cup gab es auch Dopingkontrollen bei den Senioren 2 und der Elite. Zwei der ersten 20 wurden ausgelost plus der Sieger.
Nach wieder schlechtem Start lief es immer besser. Nachdem ich an eine Sechser-Gruppe mit drei Saikls Fahren aufschließen konnte, ruhte ich mich etwas aus. Die Gruppe zerfiel nach einem Sturz vollständig. Ich kam danach gut von der Gruppe weg und konnte bis auf Platz 16 vorfahren. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, da es mit der Form wieder nach oben geht, leider einen Platz an den Punkten vorbei. Gewonnen hat Opitz vor Sese und Danowski.

Weiter geht es am Sonntag mit dem letzten Rennen zur Panther Serie in Braunschweig auf einem technischen und sehr schönen Kurs. Dort bin ich zur Zeit Dritter der Gesamtwertung. Platz 1 ist weg, um 2 schlage ich mich mit Team Garrel Kollege und Ausrichter der Serie, Sascha Berger. Mal sehen!
Danach geht es Schlag auf Schlag. Am 30.12. das vorletzte WEC Rennen in Bramsche als Sprint Cross, einen Tag später D-Cup in Herford, am 3.01. das Rennen in Vechta am Reiterwaldstadion, danach DM Wochenende in Magstadt (werde ich mir wahrscheinlich schenken), dann WEC Finale in Surwold und Masters WM in Mol als Höhepunkt und Abschluss am 23.1.

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