Rundfahrtsieg für RSC durch Artjom Gräfenstein

Mit der Van der Valk MV Rundfahrt stand einer der Saisonhöhepunkte des RSC Wunstorf an. Die Etappenfahrt führte über 4 Tage durch Mecklenburg Vorpommern. An den Start gingen 25 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet. Ziel für die RSC-Mannschaft war ein Platz auf dem Podest, und der wurde es am Ende auch.

Die Wunstorfer kennen die Rundfahrt schon seit einigen Jahren. Mit Christian Appel gab es sogar mal einen Etappensieg. Aber dieses Jahr war die Mannschaft auf Gelb ausgerichtet. Ins Rennen gingen neben Artjom Gräfenstein: Christian Prüfert, Mario Carl, Olaf Koß und Florian Hill.
Die erste Etappe über 85 km verlief sehr nervös. Keiner der Vorstöße war von Erfolg gekrönt, so dass es zum Massensprint kam. Prüfert und Carl waren als Sprintanfahrer eingeteilt und formierten sich um Gräfenstein. So ging der Wunstorfer Express auf den letzten Kilometer. Auf der leicht abfallenden Zielgeraden in Goldberg beschleunigte Prüfert auf 60 km/h. 500 m vor dem Ziel war der Job erledigt und er ging links raus. Jetzt übernahm Mario Carl. Er kann das Tempo noch etwas halten als die schnellen Männer den Sprint eröffneten. Gräfenstein schaffte es somit auf Platz 2.

Am zweiten Tag standen 115 km auf dem Plan. Schon früh bildete sich eine große Spitzengruppe die man erst mal gewähren ließ. Aber schon bald wurde im Feld die Verfolgung organisiert. Auch Wunstorf stieg mit ein. Erst Hill und Carl später Koß und Prüfert. So schmolz der Vorsprung auf 20 Sekunden. Dann schaffte es Gräfenstein in einer kleinen Gruppe vor zu fahren. Die neu formierte 17 köpfige Spitzengruppe erreichte das Ziel in Linstrow mit 1 Minute vor dem Feld. Mit einem 4. Rang schob sich Gräfenstein langsam in den Kreis der Favoriten auf den Gesamtsieg. Aber das war ein hartes Stück Arbeit für seine Mannschaft.

Der dritte Tag führte über 118 km nach Sternberg. In der Mannschaftsleiterbesprechung wurde auf Kopfsteinpflaster hingewiesen mit der Anmerkung „Historisch wertvoll“! So gab es sehr viele Reifenschäden im Rennverlauf. Alle Wunstorfer kamen unbehelligt über die Passagen. 8 km vor dem Etappenziel gelang es Gräfenstein sich mit einer Gruppe etwas abzusetzen und einige Sekunden raus zufahren. Platz 6 das Ergebnis. In der Wertung um das Gelbe Trikot lag er mit 9 Sekunden Rückstand auf Rang 2.

Nun sollte die Entscheidung im Abschließenden Mannschaftszeitfahren fallen. Über 40 km war noch mal Teamarbeit gefragt. Dabei wuchsen die Jungs über sich hinaus. Besonders Florian Hill kämpfte bis zum umfallen. Im Ziel blieb die Uhr bei 54:16 min stehen. Das bedeutet einen Schnitt von 44 km/h und somit Bestzeit. Auch die nachfolgenden Teams bissen sich an dieser Zeit die Zähne aus. Das bedeutet Etappensieg an den RSC Wunstorf und das Gelbe Trikot, des Gesamtführenden, für Artjom Gräfenstein. Dazu Platz 3. in der Gesamtmannschaftswertung und Platz 8 und 9 für Prüfert und Carl in der Gesamteinzelwertung.

 

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