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Rodenbeck fährt bei Schlammschlacht auf's Podium

Zum zweiten Rennen des Harzer MTB-Cups ging es nach Altenau, dort standen auf der Langstrecke 117 und auf der Mitteldistanz 78 Kilometer zur Auswahl. Im Vorfeld hatte es ausgiebig geregnet, entsprechend schwierig waren die Streckenverhältnisse. Das schreckte aber ein Trio mit Jürgen Rodenbeck, Artjom Gräfenstein und Holger Evers nicht ab.

Unter mehr als 300 Startern - davon allerdings nur 45 Langstreckler - ging es für Rodenbeck und Gräfenstein über die volle Distanz von drei Runden. Der Untergrund war in den Bereichen mit Waldboden sehr aufgeweicht und rutschig, teilweise gab es auch tiefe Schlammpfützen. Zum Glück für die Fahrer blieb es in den ersten Stunden wenigstens von oben trocken, so dass es trotz der nur etwa 12 Grad nicht zu kalt wurde.
Die beiden Wunstorfer fuhren diesmal nicht gemeinsam, denn Fuchs Rodenbeck hatte sich in der Startaufstellung nach vorne gemogelt und konnte sich dann von Beginn an in der Spitze des Feldes halten. Gräfenstein musste sich zu Beginn am ersten langen Anstieg nach vorne arbeiten und dann eine vernünftige Gruppe suchen.
Eine dreiköpfige Spitzengruppe mit dem späteren Sieger Danowski, van der Sloot und Hüter hatte sich recht früh abgesetzt und einen Vorsprung von einer viertel Stunde herausgefahren. Auf der letzten Runde gab es dann doch noch einen kräftigen Schauer, davon ließ sich aber keiner der Fahrer mehr beeindrucken. In der Verfolgung konnte sich Jürgen nach knapp unter fünf Stunden als vierter aller Starter und somit dritter der Senioren durchsetzen. Auf der Langdistanz also die erfahreneren Sportler ganz vorne. Artjom kam ebenfalls gut zurecht und war trotz des ungünstigen Starts knappe zehn Minuten später im Ziel, was den fünften Rang in der Männerklasse bedeutete.

Auf der kürzeren Distanz über zwei Runden waren viermal so viele Teilnehmer am Start, sicher auch eine Folge der Witterungsbedingungen. Leider stand auch Evers ziemlich weit hinten und musste auf den ersten Kilometern erstmal Slalom durch die zahlreichen Konkurrenten fahren. So recht fand er keine passende Gruppe und musste viel alleine oder in maximal dreiköpfigen Gruppen fahren. Nach dreieinhalb Stunden kam er als 18. ins Ziel, hier nur zwei "Senioren" unter den ersten 20.

Das Ergebnis

Betrug!

Fotomontage!

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