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Berglauf und MTB-Rennen mit guten Ergebnissen

Am vergangenen Wochenende fanden gleich zwei interessante Cross Veranstaltungen statt, am Samstag der 10. Ithberglauf bei Coppenbrügge und am Sonntag das 5. MTB Cross Country Rennen in Oelde. Beide Male waren Jörg Franke und Sascha Kulbe gut unterwegs und konnten sich in der Spitze in Szene setzen.

Berglauf Coppenbrügge

Beim Ithberglauf galt es eine 13,8 km lange Strecke mit über 300 Höhenmetern zu bewältigen, die sich nach Aussage der Veranstalters in dem schlechtesten Zustand seit Beginn der Veranstaltung vor 10 Jahren befand. Die Pfützen und der Schlamm sorgten dann auch wirklich dafür, dass man schon nach wenigen hundert Meter nasse Füsse und kaum noch einen sauberen Fleck am Körper hatte. Schon kurz nach dem Start setzte sich an der Spitze eine vierköpfige Gruppe ab, in der sich auch Jörg Franke bis etwa zur Hälfte der Strecke hielt. An der zweiten langen Steigung mußte er seine drei Mitstreiter einige Meter davonziehen lassen, konnte auf dem äußerst schlammigen und rutschigen Bergabstück zwar wieder etwas näher kommen, aber nicht ganz aufschließen. So blieb er die ganze Zeit auf Sichtkontakt zu den Spitzenreiter, die konnten ihren kleinen Vorsprung jedoch ins Ziel retten. Damit verpasste er genau wie im letzten Jahr denkbar knapp einen Platz auf dem Treppchen. In seiner Alterklasse bedeutete dies trotzdem den Sieg.

MTB in Oelde

Am Sonntag fand dann das erste MTB-Rennen der Saison im 4-Jahreszeiten-Park in Oelde bei Bielefeld statt. Dies nutzten nicht nur die deutschen, sondern auch die holländischen Lizenzfahrer zum ersten Kräftmessen. Nach heftigen Schauern am morgen, die die Strecke so sehr aufweichten, dass fast alle Bergaufstücke nur laufend zu bewältigen waren, blieb es während des Rennens wenigsten von oben trocken. Der lehmige Schlamm sorgte dafür, das die Klickpedalen nach kurzer Zeit ihren Dienst völlig verweigerten und die Schaltungen nur noch sehr eingeschränkt funktionierten. Während vor allem die höllandischen Elite A Fahrer sich an der Spitze spannende Zweikämpfe lieferten, startete Sascha Kulbe in einer Gruppe der vorderen Elite B / Lizenz C Fahrer, während sich Jörg - noch mit schweren Beinen vom Rennen des Vortags - eher im Mittelfeld aufhielt. Im Gerummel der ersten Runde auf einem schmalen und extrem rutschigen Singletrail fuhr ein Fahrer in Sascha Hinterrad, so dass er von Rad mußte, um seine Schaltung zu richten und einige Plätze verlor. Jörg verteidige gut seine Position um Platz zehn unter den B-Fahrern bis ihn ärgerlicher Weise ein Plattfuß vom Rad zwang. Glücklicherweise fand er ein höllandisches Team, welches ihm ein neues Hinterrad lieh, verlor dabei jedoch fast eine Runde und etwa 10 Plätze. In den verbleibenden 3 Runden konnte er sich dann nur noch ein paar Positionen nach vorne kämpfen und wieder zu Sascha aufschließen, dessen ledierte Schaltung ihn zwang nur noch in großen Gängen zu fahren. Letztendlich landeten die beiden Pechvögel immernoch auf einem guten 16. und 17. Platz.

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