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Mountainbike-Geschichte Teil II: 2000 bis heute
Auch im neuen Jahrtausend wird beim RSC Mountainbike gefahren! Der Trend bei den Rennen ging im vergangenen Jahrzehnt eindeutig zum Marathon, die kleinen Cross Country Veranstaltungen starben nach und nach aus. Dafür wurden neben der 1998 erstmals ausgetragenen Transalp-Challenge immer mehr Etappenrennen aus der Taufe gehoben.
Auf den Zug "Etappenrennen" sind die Wunstorfer gleich aufgesprungen. Nachdem Jürgen zwei Jahre zuvor bereits gefahren war - nach einem Sturz seines Teampartners Lars von der Sloot aber nicht erfolgreich ins Ziel kommen konnte - waren Alexander Frey und Holger Evers 2001 mit von der Partie. Acht Tage mit Etappen, die auch bei Eintagesrennen als Marathon durchgehen würden. Dazu einige Tage mitten durch die Dolomiten: eine tolle Erfahrung in beeindruckender Umgebung und noch dazu ein zufriedenstellendes sportliches Ergebnis.
Transalp Challenge 2001
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Das Video zur Austragung von 2001. Einige schöne Landschaftsaufnahmen, Teilnehmer wie Björn Pappstein (links), Lars van der Sloot sowie Leo und sein Teamkollege sind häufiger im Bild. Die Wunstorfer muss man schon mit der Lupe suchen, Etappe 2 nach 3:00 min, Etappe 4 bei 0:40, Etappe 5 bei 0:25. Ganz spannend: Auf der zweiten Etappe 5:00 min (da hatten wir auch schon geduscht, gegessen, Nickerchen gemacht, nochmal gegessen...), auch genau hingesehen bei Etappe 5 und 5:50 min! Etappe 1: Mittenwald - Reith i. A. |
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| Die Transalp-Challenge 2001: 8 Etappen, 664 Kilometer, 22.000 Höhenmeter |
Mountainbikeparadies Kanaren
In anderen Jahren wurden die Kanaren mountainbiketechnisch unsicher gemacht. Zuerst ging es im Frühjahr 2003 für zwei Wochen nach Gran Canaria. Auf dem knapp 2.000 Meter hohen Pico de las Nieves lag zum Glück kein Schnee - statt dessen gab es spektakuläre aber gut fahrbare Downhills. Alex kehrte ein paar Jahre später noch mal zum Bergzeitfahren zurück.
2009 war dann noch La Palma und im drauffolgenden Jahr Teneriffa dran. Dort sind aber eher robustere Räder mit mehr als 10 Zentimeter Federweg vorne wie hinten und ein Bus-Shuttle angesagt. Nicht ganz das Terrain der Wunstorfer.
Was gab's sonst noch?
In den Schwarzwald ging es 2008 für Holger, natürlich nicht zum Faulenzen. Sieben Tage, 550 Kilometer und 15.000 Höhenmeter waren die Eckpunkte zum Vaude TransSchwarzwald. Zusätzlich gab es noch sintflutartigen Regen auf der dritten Etappe - sinnigerweise der Tag mit der besten Tagesplatzierung. Am Ende Platz 14 nach gut 26 Stunden.
Der Harz
Für echte Mountainbiker sind mehr oder minder regelmäßige Harz-Touren natürlich unverzichtbar - aber nicht nur zum Spaß kann man dort hin. Seit 2008 haben sich die größeren Rennen der Region zum Harzer MTB-Cup zusammen geschlossen, bei dem es in einer Gesamtwertung um Punkte geht. Nicht fehlen darf in der Serie selbstverständlich die traditionsreichste Veranstaltung in Clausthal Zellerfeld, die in beinahe jedem Jahr die niedersächsische Landesmeisterschaft im MTB-Marathon ausrichtet. 2009 konnte dort Jürgen Rodenbeck als erster Wunstorfer einen Landesmeistertitel auf dem Mountainbike erringen. 2010 beerbte ihn Artjom dann in seinem dritten Mountainbikerennen!
Gardasee
Das ideale Revier ist und bleibt aber nun mal der Gardasee, weshalb es die Wunstorfer natürlich öfter dort hin zog. 2007 bedeutete eine starke Leistung mehrerer Fahrer mit unerwartet guten Platzierungen den dritten Platz in der Teamwertung der Bike Marathon Serie, Schnellster an diesem Tag war Alex. Beim zweiten Rennen der Serie reichte es sogar zum 2. Platz der Teamwertung, was in der Addition zum Sieg in der Rocky Mountain BIKE Marathon Serie bedeutete.
Ein wenig entspannter - aber auch wesentlich heißer - ging es bei der Gardasee-Umrundung von Alex, Holger und Udo im Sommer 2009 zu. Fünf Tage bei optimalem Badewetter unter glühender Sonne, eine schöne aber auch schweißtreibende Angelegenheit mit einigen der besten Singletrails der Gegend.
Bad Salzdetfurth
Positiv hervorheben muss man das Rennen in Bad Salzdetfurth, das 2005 vom dortigen Radsportclub aus der Taufe gehoben wurde. Bei der ersten Austragung war dies die Bezirksmeisterschaft - und Jürgen düpierte die favorisierte Konkurrenz aus Springe durch einen Sieg sogar mit gerissenem Schaltzug in der letzten Runde. In den folgenden Jahren schafften es die Salzdetfurther die Veranstaltung dank hervorragender Organisation und einer wahrhaft anspruchsvollen Strecke als Bundesligarennen zu etablieren und sogar eine deutsche Meisterschaft auszutragen.










